Schwedt

Schwedt

biedert sich nicht durch aufgesetzte Schönheit an. Das wäre eine freundliche Umschreibung des Zweckbaus an der Oder. Man kann eigentlich nichts erwarten, wenn ein Industriebetrieb mit Wohnungen für die Mitarbeiter errichtet wird. In Eisenhüttenstadt gab es ein architektonisches Konzept, quasi eine eisenhüttenstädtische Ästhetik, in Schwedt nicht. Aber man hat aus dem baulichen Einheitsbrei immerhin später etwas gemacht. Heute könnte man Schwedt als ein Ausstellungsgelände für Fassadenmalerei betrachten. Man hat die vielen freien Flächen in weiß, hell- und mittelgrau dazu genutzt, sie zu bemalen. Oft so, als wäre da gar keine Fassade. Wer sich dafür interessiert, besorge sich in der Touristeninfo den entsprechenden Prospekt. Aber: Nicht alle Murals, für die geworben wird, existieren noch (nicht weitersagen;))!

Objektivbewertung:

von 5

Unromantisch wie sonst nichts. Aber die Stadt zeigt auch, was gegen die Eintönigkeit der Einheitsfassade hilft.