Gießen

Gießen

steht im engen Wettbewerb mit Bielefeld, Köln, Pforzheim u. ä. Städten um den Titel der hässlichsten Stadt. Zu den Hauptattraktionen gehört das “Elefantenklo” – das sagt eigentlich alles. Aber trotzdem gibt es neben steinernen Scheußlichkeiten auch eine 60er-Jahre-Ästhetik, die, wenn sie neu eingefärbt wurde, gar nicht mal so schlecht ist. Und vermutlich mit den aktuellen Investoren-Standard-Häusern ganz gut mithalten können. Dass zwischendurch das eine oder andere historische Werk steht, wirkt ebenso zufällig wie erheiternd. Wer nicht auf architektonischer Sinnsuche ist, kann sich mit der Stadt durchaus anfreunden.

Objektivbewertung:

von 5

Für historisch Wertvolles muss man nicht nach Gießen kommen. Dafür für Brutalismus, aufgehübschte Fassaden der 60er oder einen hübschen kleinen Friedhof.