Grimma

Grimma

liegt noch im Einzugsgebiet von Leipzig an der Mulde. Die klingt erst mal harmlos, hat aber 2002 zu Überschwemmungen geführt, die die Stadt weit über die Region hinaus bekannt gemacht haben. Heute kann man u. a. die daraufhin errichteten Hochwasserschutzanlagen sehen. Ankerpunkt in der historischen Altstadt ist das Renaissance-Rathaus. Gute Fotomotive finden sich auch von der anderen Uferseite aus. Die häufigste Stadtansicht ist das Gymnasium St. Augustin mit seiner monumentalen Fassade, daneben vergleichsweise zurückhaltend die als Ausstellungsort genutzte Klosterkirche. Geht man auf der anderen Muldeseite weiter, hat man schöne Ausblicke auf die erneuerte Stadtmauer mit Altstadt dahinter. Die blaue Hängebrücke bringt die Spaziergänger wieder zurück in die Stadt.

Objektivbewertung:

von 5

Sollte die Hochwasserkatastrophe letztlich auch ein wenig Tourismuswerbung betrieben haben, ist es ein zumindest kleiner Trost für die Stadt. Viel ist renoviert worden, man könnte die Stadt auch aus fachlichem Interesse besuchen. Zum Besichtigung sollte auf jeden Fall der Rundgang über die rechte Muldeseite gehören, schon der Gang über die neu gebaute Pöppelmann- und die Hängebrücke sorgt für gute Perspektiven.