Kassel

Kassel

wirkt etwas kühl und ist es auch. Auf den Hügeln, umgeben von Wäldern, ist es schon mal etwas kälter, so dass die Region auch als Hessisch Sibirien bezeichnet wird. Dabei muss man die Stadt in mindestens drei Teile teilen, die unterschiedlicher kaum sein können und jeweils einen anderen Blick auf die Stadt hervorrufen. DIe Innenstadt ist überwiegend aus einem Fünfzigerjahre-Baukasten zusammengesetzt. An manchen Ecken könnte man befürchten, dass der Denkmalschutz zuschlägt und ganze Straßenzüge als historisch wertvoll erachtet. Etwas unterhalb der Innenstadt verliert man sich in der großen Karlsaue, einer Parkanlage an der barocken Orangerie. Dritter Teil ist die Wilhelmshöhe, für die der ICE-Bahnhof Werbung macht. Außerhalb und auf einer Anhöhe findet sich ein Bergpark mit Schloss, Burg, Kaskadenanlagen und gelegentlichen Wasserspielen.

Objektivbewertung:

von 5

Wenn man Kassel als Landschaft oder Gartenanlage ansieht, dann ist es in Deutschland schon einzigartig. Die Stadt selbst wurde ausgesprochen zweckmäßig wiederaufgebaut – eine andere Art der geschichtsträchtigen Stadt.