Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück

besteht, das ist die traurige touristische Realität, aus zwei voneinder getrennten Stadtteilen (und ursprünglich selbstständigen Städten), durch die mittendurch und ganz unromantisch die Autobahn 2 verläuft. Rheda ist eher der sachliche, moderne Teil der Stadt, der sich aber nicht verstecken muss. Beim Rathaus mag man das vielleicht anders sehen. Das Schloss Rheda am Südende ist zwar nicht öffentlich zugänglich, man kann aber drumherum schöne Spaziergänge machen. Zwischen den Stadtteilen verläuft das unbescheiden Flora Westfalica genannte ehemalige Landesgartenschaugelände in den Emsauen. Hinter dem Emssee beginnt dann Wiedenbrück, der touristische Magnet mit vielen Fachwerkhäusern und lustigen Figuren am Straßenrand.

Objektivbewertung:

von 5

Die Doppelstadt ist sowohl Wirtschaftsstandort als auch touristischer Anziehungspunkt und bietet auch noch viel Grün mittendrin. Gerade in Wiedenbrück entfaltet sich westfälischer Charme.