Weida

Weida

ist eine der kleinen Städte, die gerne übersehen werden. Sie hat eine ganze Reihe kleiner Sehenswürdigkeiten, die man sich bei einem kurzen Rundgang durch die Stadt der Reihe nach ansehen kann. Weida versteht sich als Wiege des Vogtlands. Ihre einstige Bedeutung passt kaum zur heutigen Ruhe. Zentraler Anziehungspunkt ist die über der Stadt liegende Osterburg, die vor allem eine gute Aussicht über die Stadt bietet. Kurz dahinter befindet sich Osterburg-Theater, heute Bürgerhaus, das im Stil des Neuen Bauens errichtet wurde. Nicht verpassen sollte man die Marienkirche – und wenn man davor steht, mag man darüber nachdenken, was ihr fehlt. Das Oschütztal-Viadukt ist als erste deutsche Pendelpfeilerbrücke ein technisches Denkmal. Bis in die achtziger Jahre fuhren noch Züge darüber.

Objektivbewertung:

von 5

Weida liegt nur wenige Kilometer südlich von Gera und am Nordrand des Vogtlands. Das sind zwei Gründe, hier einmal Individualtourismus zu praktizieren. Eine Bahnverbindung gibt es, die ist aber entbehrungsreich. Dafür sind die A 9 und die A 4 nicht weit.